Aussen-Karosserie
- Lackkratzer und Mikrowirbel auf allen Türen
- Steinschläge in Frontschürze und Motorhaube
- Beulen in Türen und Kotflügeln
- Lackdellen am Dach
- Spaltmasse rund ums Fahrzeug
- Tankdeckel innen auf Verschmutzung
Was Sie selbst prüfen müssen — bevor der Leasinggeber prüft. Strukturierter Leitfaden für die Wochen vor dem Rückgabe-Termin: Vertragsklauseln verstehen, eigene Kontrolle durchführen, Termin sauber abwickeln. Plus Streitfall-Anleitung wenn die Endabrechnung höher ausfällt als erwartet.
Strukturierte Wochenplanung von 6 Wochen vor Termin bis zum Rückgabe-Tag selbst. Jeder Schritt baut auf dem vorherigen auf.
Leasingvertrag und Rückgabe-Bedingungen lesen — besonders Toleranzklauseln, Kilometer-Korridor, Sondertarife für Reparaturen. Notieren Sie unklare Begriffe und fragen Sie beim Leasinggeber nach. Diese Klauseln entscheiden später, was als Schaden gilt.
Fahrzeug bei Tageslicht und mit LED-Lampe (streifender Lichteinfall) komplett durchchecken — aussen Karosserie und Felgen, innen Polster, Leder, Klavierlack, Türeinstiege. Liste der gefundenen Schäden anlegen.
Aufbereitungs-Werkstatt kontaktieren mit Schadensliste, Marke und Modell. Bei MD CARE erhalten Sie ein PDF-Angebot innerhalb 24 Stunden mit empfohlenem Paket und Festpreis.
Termin für die Aufbereitung vereinbaren — bei MD CARE direkt vor Ort, an einem Tag erledigt. Vorher-Nachher-Foto-Dokumentation optional buchen, sehr empfehlenswert für Streitfälle.
Nach Aufbereitung erneut komplett durchchecken — falls Restschäden bestehen, nachbessern oder dokumentieren. Alle Unterlagen sammeln: Service-Heft, Schlüssel, Bedienungsanleitung, Reifenpapiere, Aufbereitungs-Protokoll.
Pünktlich erscheinen, alle Unterlagen mitbringen, gemeinsame Begehung mit dem Leasing-Mitarbeiter durchführen. Reklamationen und Beanstandungen sofort schriftlich festhalten lassen — keine mündlichen Zusagen akzeptieren.
Vier Bereiche mit jeweils detaillierter Prüfliste — alles in einem Durchgang bei Tageslicht oder mit guter LED-Beleuchtung kontrollieren.
Je Leasinggeber unterschiedlich formuliert — aber inhaltlich gleich. Diese sechs Klauseln sollten Sie verstehen, bevor der Termin ansteht.
Definiert, was als "normale Abnutzung" zählt versus "zu reparierender Schaden". Manche Leasinggeber akzeptieren Mikrokratzer unter 3 cm Länge, andere nicht. Diese Klausel ist die wichtigste — sie definiert Ihren Spielraum.
→ Tipp: Genaue Definition vor Vertragsabschluss anfragen.Anzahl Kilometer, die als toleriert gelten. Mehrkilometer typisch 0.10 bis 0.30 CHF pro km. Bei Vertragsabschluss meist optimistisch geschätzt — eigene Realität zwischendurch prüfen.
→ Tipp: 6 Monate vor Rückgabe Hochrechnung machen.Welche Reparaturen zu welchen Sätzen abgerechnet werden. Lackiererei je Element 200–800 CHF, Polsterreinigung pauschal 100–250 CHF, Felgen-Aufbereitung pro Felge 80–200 CHF. Diese Sätze sind oft hoch im Vergleich zum freien Markt.
→ Tipp: Eigene Reparatur statt Leasinggeber-Tarif.Mindest-Profiltiefe (meist 3 oder 4 mm) und Hersteller-Anforderung (oft Premium-Marken). Sommer- und Winterreifen müssen separat bewertet werden. Mit billigen Reifen ist das oft eine Falle.
→ Tipp: 1 Jahr vor Rückgabe Reifen-Status prüfen.Vollständige Service-Historie ist meist Pflicht. Versäumte Wartungen führen zu Wertabschlag. Wichtig: alle Belege und Stempel im Service-Heft, auch von Drittwerkstätten.
→ Tipp: Servicebuch frühzeitig kontrollieren.Wo, wann und wie übergeben Sie das Fahrzeug. Manche Leasinggeber verlangen die Rückgabe an spezifischen Standorten, andere holen ab. Verspätete Rückgabe wird oft tageweise berechnet.
→ Tipp: Termin schriftlich bestätigen lassen.Wenn die Leasing-Endabrechnung deutlich höher ausfällt als erwartet — strukturierte Vorgehensweise statt sofortige Zahlung.
Jede Position muss mit Foto und Schadensbeschreibung begründet sein. Pauschalansätze ohne Belege sind nicht zwingend zu zahlen. Notieren Sie für jede Position: Was wird abgerechnet? Welcher Beleg liegt vor? In welcher Höhe?
Prüfen, ob die beanstandeten Schäden überhaupt über der vertraglich vereinbarten Toleranzgrenze liegen. Mikrokratzer unter der Grenze können Sie zurückweisen. Wenn die Klausel unklar ist, fordern Sie eine schriftliche Definition.
Vorher-Nachher-Foto-Dokumentation der Aufbereitung ist Ihr stärkstes Beweismittel — sie zeigt, dass das Fahrzeug bei Übergabe ordnungsgemäss war. Wenn Sie die MD-CARE-Doku haben, schicken Sie diese als PDF an den Leasinggeber.
Bei strittigen Endabrechnungen ab 2000 CHF lohnt sich oft ein Kfz-Sachverständigen-Gutachten — Kosten typisch 300–500 CHF, im Erfolgsfall vom Leasinggeber zu tragen. Wichtig: Gutachter muss vor jeder Reparatur durch die Werkstatt der Leasinggesellschaft bestellt werden.
Information ist Schritt 1 — die folgenden Seiten zeigen Service-Workflow und ROI-Logik der Aufbereitung.
Häufige Fragen zur Vorbereitung und Streitfall-Handhabung. Weitere Fragen beantworten wir gerne im persönlichen Gespräch.
Nach der Selbstkontrolle ist der nächste logische Schritt die professionelle Aufbereitung. MD CARE liefert Befund-Check, Aufbereitung und Foto-Dokumentation an einem Tag.